17/09/2026 - 08:24
Peter Eder hat Spritpreise im Visier: SPÖ Chef sagt Konzern-Willkür den Kampf an!

Peter Eder begrüßt den angekündigten Energiepreisdeckel der Bundesregierung als wichtige Entlastung für Haushalte. Für den SPÖ-Landesparteivorsitzenden ist jedoch klar: Angesichts der weiterhin steigenden Treibstoffpreise darf die Politik nicht stehenbleiben. Gerade unsere Bürgerinnen und Bürger im Land Salzburg spüren die Belastungen an den Zapfsäulen tagtäglich.
Strom wird gedeckelt, an der Zapfsäule kassieren die Konzerne weiter!
„Der neue Energiepreisdeckel ist ein wichtiges Signal. Er zeigt, dass der Staat dort eingreifen kann, wo die Preise für die Menschen unleistbar werden. Genau diese Diskussion müssen wir jetzt auch bei den Spritpreisen führen. Die bestehende Benzinpreisbremse allein reicht nicht mehr aus“, betont Peter Eder.
Während die Benzinpreisbremse lediglich regelt, wann Tankstellen ihre Preise erhöhen dürfen, würde ein Benzinpreisdeckel eine Obergrenze festlegen, die nicht überschritten werden darf. Aus Sicht der SPÖ Salzburg braucht es angesichts der aktuellen Entwicklungen beides.
Die Konzerne machen die Preise, wie es ihnen passt!
Besonders kritisch sieht der SPÖ-Landesparteivorsitzende Peter Eder die teils enormen Preisunterschiede innerhalb weniger Kilometer.
„Die Menschen verstehen nicht mehr, warum derselbe Konzern an zwei benachbarten Standorten plötzlich völlig unterschiedliche Preise verlangt. Wer jeden Tag zur Arbeit fährt, hat den Eindruck, dass viele Konzerne die Preise festlegen, wie es ihnen gerade passt und sowas gehört sofort abgestellt“, fordert der SPÖ Landesparteivorsitzende Peter Eder.
Wie schwer nachvollziehbar die aktuelle Preisgestaltung ist, zeigt ein konkretes Beispiel aus dem Flachgau: Während eine JET-Tankstelle in Seekirchen am Abend desselben Tages 2,237 Euro pro Liter Diesel verlangte, kostete derselbe Liter Diesel bei einer JET-Tankstelle nur wenige Kilometer weiter in Elixhausen lediglich 2,189 Euro
Für die SPÖ Salzburg stellt sich die berechtigte Frage, wie Preisunterschiede von mehreren Cent pro Liter innerhalb derselben Region zustande kommen und ob hier ausreichend Transparenz gegeben ist.
Bürgerinnen und Bürger dürfen nicht die Melkkuh der Konzerne sein!
Für den SPÖ Chef Peter ist klar, dass Treibstoffe für viele Menschen keine Luxusgüter sind, sondern notwendige Infrastruktur für den Weg zur Arbeit. "Es kann nicht sein, dass ausgerechnet jene Menschen, die jeden Tag früh aufstehen, pendeln, Schichten übernehmen und damit Wirtschaft und Gesellschaft am Laufen halten, die Zeche für internationale Krisen und die Preispolitik großer Konzerne zahlen müssen. Wer arbeitet und Leistung erbringt, darf nicht dafür bestraft werden, dass er auf das Auto angewiesen ist", so Peter Eder.
„Immer wieder wird auf die besondere Lage des Lungaus verwiesen und die Konzerne versuchen damit die hohen Spritpreise zu rechtfertigen. Man könnte fast meinen, die Tanklaster müssten über unwegsame Gebirgspfade statt über die Autobahn anreisen. Die Menschen erwarten sich zu Recht nachvollziehbare Preise und keine dauernden Ausreden“, kritisiert Peter Eder.
Konzerne stärker in die Verantwortung nehmen!
„Die aktuellen internationalen Krisen werden nicht in wenigen Tagen vorbei sein. Umso wichtiger ist es, langfristige Schutzmechanismen zu schaffen. Dort, wo Märkte offensichtlich nicht alleine für faire Preise sorgen, muss die Politik eingreifen. Konzerne dürfen bei lebensnotwendiger Infrastruktur nicht völlig freie Hand haben. Sie müssen Verantwortung übernehmen“, fordert der SPÖ-Landesparteivorsitzende Peter Eder abschließend.






















