27/01/2026 - 08:20
Trotz massiver Baustellen in der Kinderbetreuung spart Schwarz-Blau auf dem Rücken der Familien

„Immer öfter müssen beide Elternteile arbeiten, damit ihre Familien finanziell über die Runden kommen. Trotzdem verschlechtert sich laut einer aktuellen AK-Analyse der Kinderbildungseinrichtungen in Salzburg die Möglichkeit, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen – von einer echten Wahlfreiheit gar nicht zu reden. Die schwarz-blaue Landesregierung ignoriert diese Situation völlig und setzt bei den Förderungen in der Kinderbetreuung sogar den Sparstift an“, übt SPÖ-Bildungssprecherin Bettina Brandauer Kritik.
„Wer bei den Kindern spart, riskiert deren Zukunft!“
Besonders dramatisch ist die Situation bei den unter 3-Jährigen und mit den Sparmaßnahmen von ÖVP und FPÖ wird diese Betreuung noch teurer. „Wer bei der Bildung der Kinder spart, schadet ihnen und agiert kurzsichtig. Frühkindliche Bildung ist ein wichtiger Schlüssel für Chancengerechtigkeit und für eine erfolgreiche Zukunft“, argumentiert Bettina Brandauer.
„Dass in Salzburg im vergangenen Betreuungsjahr nur 30,7 Prozent der unter 3-Jährigen in einer institutionellen Einrichtung von ausgebildeten Pädagoginnen und Pädagogen betreut wurden, ist ein schwarz-blaues Armutszeugnis. Österreichweit lag dieser Wert bei 35 Prozent, in Wien und Burgenland deutlich über 40 Prozent. Wenn die verantwortliche Ressortchefin Marlene Svazek (FPÖ) in der Kinderbildung kürzt, erweist Svazek den Kindern und Familien einen Bärendienst“, sagt Bettina Brandauer. „Wir fordern eine Rücknahme dieser kurzsichtigen Sparpolitik und die Stärkung unseres frühkindlichen Bildungssystems! Salzburg darf hier kein Schlusslicht sein.“






















