09/06/2026 - 10:24
Gesundheitswesen ist weiterhin eine Dauerbaustelle!

Die Spitalslandschaft in Salzburg befindet sich seit Jahren im Ausnahmezustand. Nach mehrfachen Kurswechseln der ÖVP-geführten Landesregierungen, abgesagten Bauprojekten und hinausgezögerten Entscheidungen steht fest: Salzburgs Gesundheitsinfrastruktur ist eine Dauerbaustelle – mit gravierenden Folgen für Patientinnen und Patienten, Beschäftigte und das gesamte Gesundheitssystem im Land. Der ursprüngliche „Masterplan SALK“ aus dem Jahr 2006/2007 hätte bis 2020 die dringend notwendige Modernisierung der Landeskliniken gesichert. LH-Stv. a.D. Dr. Stöckl (ÖVP) sagte diesen Plan im Jahr 2013 ab und löste die organisatorische und planerische Struktur in den SALK auf.
Viel Geld im Budgettopf, das nicht bei den Menschen ankommt
Der Sanierungs- und Investitionsbedarf bestand aber weiterhin, ohne, dass eine klare Nachfolgestrategie entwickelt wurde. „Es ist so viel Geld wie noch nie im Budgettopf. Es kommt aber bei den Menschen nicht an. Die Salzburger:innen haben bei Operationen monatelange Wartezeiten. Die Leute haben das Gefühl, dass sie schlechter versorgt werden. Und das ist kein Naturgesetz, sondern die Folge von falschen politischen Entscheidungen“, so SPÖ-Klubvorsitzender Max Maurer zur heutigen Präsentation des Entwicklungsplans durch Karoline Edtstadler und Daniela Gutschi.
Die präsentierten Maßnahmen würden zahlreiche Fragen offenlassen, so Maurer: „Man hat das Gefühl, es musste schnell etwas präsentiert werden, damit man von anderen Problemen ablenken kann. Bis 2040 ist eine lange Zeit, niemand weiß, ob die präsentierten Kosten halten oder ob das Land bis dahin überhaupt genug Geld hat. “
Dank an das Personal
„Es ist mir ein Anliegen, den Mitarbeiter:innen auf allen Ebenen zu danken. Unser Gesundheitssystem in Salzburg funktioniert nur noch wegen den Pfleger:innen, Ärztinnen, Reinigungskräften, technischem Personal etc. und nicht wegen der politischen Führung im Land.“






















