26/02/2026 - 10:35
Deutsch ist der Schlüssel zur Integration, Regeln gelten für alle!

Österreichs Wirtschaft fordert erneut höhere Arbeitskontingente aus dem Ausland. Integration und Deutsch entscheiden darüber, ob Menschen mitarbeiten können und Teil unserer Gesellschaft werden. Wer jahrelang zu wenig ausbildet, soll den Mangel dennoch nicht mit Import aus dem Ausland lösen.
Verantwortung der Betriebe statt Auslagerung auf die Allgemeinheit.
„Qualifizierte Zuwanderung kann Teil der Lösung sein, aber nicht die Ausrede dafür, dass man beim eigenen Nachwuchs pfeift auf Ausbildung und Qualifikation“, stellt Peter Eder klar. „Wer hier Arbeitskräfte anwirbt, muss Integration mittragen. Deutsch ermöglichen, Einarbeitung sichern, echte Perspektiven bieten. Deutschkurse müssen betriebsnah organisiert und auch während der Arbeitszeit ermöglicht werden, verpflichtend verankert, mit klaren Zielen und dokumentierter Teilnahme. Wenn sich alle Unternehmen aktiv um die Integration ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern, lösen wir viele Probleme, bevor sie entstehen. Der Standort braucht beides, starken heimischen Nachwuchs und gezielte Zuwanderung, aber in dieser Reihenfolge und mit klarer Verantwortung“, so der designierte Landesparteivorsitzende Peter Eder.
Asyl klären und Arbeit von Tag 1 ermöglichen.
„Wer einen berechtigten Asylanspruch hat, soll rasch arbeiten dürfen. Arbeit von Tag 1 nach positivem Asylbescheid bringt Menschen weg vom Stillstand und hinein in Selbstständigkeit und Teilhabe“, betont der designierte Landesparteivorsitzende Peter Eder. „Wer keinen Schutzanspruch hat, muss gehen, rechtsstaatlich, klar und ohne Willkür. Ordnung heißt Integration dort, wo sie möglich ist, und Rückkehr dort, wo es rechtlich geht“, so Peter Eder.
Sprache verpflichtend fördern, von klein auf bis ins Erwachsenenalter.
„Sprache ist der Schlüssel zur Integration“, so Peter Eder. „Darum braucht es verbindliche Sprachförderung bereits in der Elementarpädagogik, weiter in der Volksschule und eine Deutschqualifizierung für Erwachsene mit klaren Lernzielen und überprüfbarer Teilnahme. Es geht um Verständigung im Alltag, um Sicherheit und Miteinander im Betrieb, um erfolgreiche Teilhabe im Klassenzimmer und um Respekt im privaten Umfeld. Sprache entscheidet darüber, ob Eltern mit Pädagoginnen und Pädagogen sprechen können, ob Lehrlinge die Anweisungen verstehen, ob Patientinnen und Patienten mit Pflegepersonal klarkommen und ob Nachbarschaft funktioniert. Deshalb braucht es planbare und leicht zugängliche Kurse. Wer diese verpflichtenden Sprachkurse ohne triftigen Grund nicht besucht, muss mit Konsequenzen rechnen. Unterstützung ja, Begleitung ja, aber Integration ist keine Einbahnstraße. Wer sich dauerhaft verweigert, verwirkt entsprechende Ansprüche“, sagt Peter Eder abschließend.






















