Ölpreise stürzen ab - Konzerne kassieren trotz sinkendem Rohölpreis weiter ab!

Peter Eder 2026
Der Rohölpreis ist innerhalb von 24 Stunden deutlich gesunken, an den Zapfsäulen in Salzburg ist davon aber nichts zu sehen. Während der Preis für ein Barrel Rohöl gestern noch bei rund 94 US-Dollar lag, liegt er heute bei etwa 89 US-Dollar. Pendler:innen und Betriebe zahlen dennoch weiter hohe Preise. Fotos von Tankstellen am Vormittag und am Nachmittag zeigen: Der Absturz der Ölpreise kommt an den Tankstellen nicht in der Geschwindigkeit an wie die Ölpreisexplosionen. Das bestätigt einmal mehr, dass der Markt in dieser Situation nicht fair funktioniert.
 
Spritpreisdeckel gegen unfaire Preissprünge!
 
Diese Entwicklung zeigt schwarz auf weiß, was viele Menschen längst spüren“, sagt der designierte Landesparteivorsitzende Peter Eder. „Wenn Rohöl teurer wird, schlagen die Konzerne sofort auf. Wenn es billiger wird, passiert Tage- oder wochenlang gar nichts. Das ist kein Zufall, das ist ein System, das auf hohen Margen basiert.“ Für Peter Eder ist klar: „So verdienen sich Konzerne wieder eine goldene Nase, während Pendler:innen draufzahlen. Steuersenkungen würden daran nichts ändern, weil sie erfahrungsgemäß nicht verlässlich weitergegeben werden. Und Konzerne verdienen sich durch die Krise eine goldene Nase. Das hat schon die Corona Krise gezeigt. Was wir jetzt brauchen, ist ein Spritpreisdeckel, der Gewinnmargen begrenzt und dafür sorgt, dass Preisbewegungen fair und zeitnah an der Zapfsäule ankommen.“
 
Peter Eder betont, dass der Staat eingreifen muss, wenn der Markt versagt: „Wenn sich der Markt nicht fair verhält, dann ist es Aufgabe der Politik, Autofahrer:innen zu schützen. Der Spritpreisdeckel ist das wirksamste Instrument, um Übergewinne zu verhindern und echte Entlastung zu schaffen. Pendler:innen brauchen faire Preise und das jetzt sofort und nicht erst morgen!
 
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